Sascha Schulz

Geld ist ein Gefühl
Geldsorgen halten sich nicht an Bürozeiten. Wer eine überraschende Rechnung stemmen könnte, von Lagos bis Tokio, und warum sich finanzielle Gesundheit am Schlaf misst.

Szenarien statt Prognosen
Prognosen verraten mehr über die Stimmung des Augenblicks als über die Zukunft. Szenarien leisten etwas Bescheideneres: Sie bereiten vor, ohne vorherzusagen.

Papier erinnert sich
Gedrucktes hält fest, was der Bildschirm durchrutschen lässt. Die Leseforschung und die zähen Buchmärkte in Deutschland, den USA und Japan zeigen, warum.

Geschenke, die wir uns nicht leisten können
Die Großzügigkeit zu Weihnachten hat einen Kreditrahmen bekommen. Dahinter steckt keine Gier, sondern der Wunsch dazuzugehören. Bezahlt wird immer öfter später.

Die zweite Halbzeit
Nach fünfzig wird eine Laufbahn nicht abgewickelt, sondern neu gebaut. Die Demografie verlangt es, Vorurteile bremsen es, Neugier macht es möglich.

Wem gehört deine Stimme?
Wenige Sekunden Tonaufnahme genügen, und eine Stimme sagt, was man will. Auf drei Kontinenten läuft die Antwort des Rechts auf ein Wort hinaus: Einwilligung.

Bezahl dich zuerst, auch mit wenig
Sparen gelingt am besten, wenn sich niemand dafür entscheiden muss. Die Belege für Voreinstellungen sind stark und ehrlich darin, wo sie enden.

Zwölf kleine Entscheidungen
Große Vorsätze taugen für Schlagzeilen, selten für den Alltag. Die Forschung legt Leiseres nahe: kleine Entscheidungen, so oft wiederholt, bis sie keine mehr sind.